Skip to content
at
Du bist interessiert an regionalen Lebensmitteln?

Egal, ob Produzent oder als Großküche – bei jazunah.at verbinden wir Landwirte direkt mit Küchen. Unsere Partnerschaft basiert auf Fairness, Transparenz und regionaler Wertschöpfung.

 

Werde Teil dieses Netzwerks und hilf uns, die Lebensmittelversorgung nachhaltig zu gestalten!

Blockchain-basiertes Transparenztool macht Regionalität in der Außer-Haus-Verpflegung erstmals sichtbar!

Mit der Einführung eines digitalen Transparenzsystems setzt die ja zu nah GmbH einen Meilenstein für nachvollziehbare Herkunft in der Außer-Haus-Verpflegung. Erstmals wird die gesamte Wertschöpfungskette von österreichischen Lebensmitteln – vom Feld bis auf den Teller – präzise, manipulationssicher und für Konsument:innen unmittelbar nachvollziehbar dargestellt.

Regionalität, die überprüfbar wird

„Regionalität braucht mehr als gute Absichten, sie braucht Nachvollziehbarkeit. Das heißt, wer Regionalität verspricht, muss sie auch belegen können. Das neue Transparenztool der ja zu nah GmbH macht sichtbar, wo die Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung herkommen und stärkt damit die bäuerliche Wertschöpfung und das Vertrauen in regionale Lebensmittel“, erklärt Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.

Gäste, Mitarbeiter:innen, Patient:innen und Konsument:innen erhalten über das neue Tool eine transparente und verlässliche Auskunft darüber, woher die verwendeten Lebensmittel stammen – bis hin zu den konkreten bäuerlichen Betrieben und sogar Feldern oder Ställen. „Mit unserem Transparenztool geben wir Großküchen, Hotels, Restaurants und Gasthäusern ein Werkzeug in die Hand, um Herkunft, Qualität und damit auch Verantwortung klar zu zeigen“, so Waldemar Pöchhacker, Geschäftsführer der ja zu nah GmbH und sagt weiter: „Hinter jedem Lebensmittel stehen Menschen, Höfe und Arbeit. Unser Transparenztool gibt diesen Produzent:innen ein Gesicht und macht ihre Leistung im Gästebereich sichtbar.“

Blockchain statt Bauchgefühl

Technische Basis des Systems ist eine Blockchain-Struktur. Jeder einzelne Schritt entlang der Lieferkette, vom landwirtschaftlichen Betrieb über Verarbeitung und Logistik bis hin zur Küche, wird fälschungssicher dokumentiert und dauerhaft gespeichert. Diese unveränderbare Datengrundlage schafft maximale Transparenz und erhöht gleichzeitig die Lebensmittelsicherheit. Im Bedarfsfall lassen sich Chargen rasch und gezielt rückverfolgen, etwa bei Qualitätsabweichungen oder Rückrufen. Für Gäste genügt ein einfacher Scan, beispielsweise über einen QR-Code am Buffet, auf dem Menüplan oder im Speisesaal, um die Herkunft der eingesetzten Lebensmittel nachzuvollziehen. Die Inhalte können darüber hinaus über Bildschirme, Printlösungen, Mitarbeiter-Apps oder Webanwendungen ausgespielt werden.

Mehrwert für Betriebe

Das Transparenztool ist weit mehr als ein Kontrollinstrument. Es dient als strategisches Differenzierungsmerkmal in einem stark preisgetriebenen Markt. Durch überprüfbare Herkunft entstehen Vertrauen, stärkere Kundenbindung und eine klare Abhebung vom Mitbewerb. Die Rückmeldungen aus dem laufenden Live-Test zeigen deutlich: Transparenz wirkt unmittelbar und positiv – bei Gästen ebenso wie bei Mitarbeitenden und Auftraggebern.

Flexible Nutzungsmodelle

Entwickelt wurde das System speziell für die Anforderungen von Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie und Hotellerie sowie öffentlichen Auftraggebern. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Abläufe – vom kleinen Gasthaus bis zum großen Verpflegungsbetrieb.

Damit wird Herkunftstransparenz skalierbar und wirtschaftlich nutzbar, vom kleinen Gasthaus bis zur Großküche.

Ein Werkzeug für mehr Vertrauen

Das digitale Transparenztool ist nicht nur ein internes Nachweisinstrument, sondern vor allem ein starkes Kommunikationsmittel gegenüber Gästen und Auftraggebern. Betriebe können nun direkt im Gästebereich zeigen, dass sie zu regionaler Beschaffung, fairen Partnerschaften mit bäuerlichen Betrieben und ehrlicher Herkunft statt Marketingfloskeln stehen. Es ist ein weiterer Schritt hin zu einer Lebensmittelversorgung, bei der nicht nur gekocht wird, sondern auch erklärt wird, woher unser Essen kommt.

Foto (v.l.): Küchenleiter des LK NÖ-Betriebsrestaurants „Zum Landwirt“ Thomas Rabl, LK NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager und ja zu nah-Geschäftsführer Waldemar Pöchhacker

Fotocredit: ja zu nah GmbH